"...und das Schönste ist, dass die Stadt nichts zu zahlen braucht!" (Stadtdirektor Heinrich Tramm im Jahre 1912) 

 

Impressum

Mein Name ist Jan-Peter Wöbking (nachfolgend unten als Autor bezeichnet). Ich bin Privatperson und wohnte in der Hertzstraße in Hannover - einer der betroffenen Straßen, bei denen eine von den zuständigen Behörden der Stadt und Region Hannover vertuschte Altlast (teil-)saniert wurde, für deren Kosten ich alleine (hinsichtlich meines Eigentumsanteils) verpflichtet wurde. Ich wohnte bis zu der unglaublichen Vorgehensweise der Behörden gern in der List. Die List war aufgrund der Nähe zum Stadtwald Eilenriede und zur Innenstadt für mich die attraktivste Wohngegend in Hannover. Ich hatte mich im Vertrauen auf ein ordnungsgemäßes städtisches Handeln (auch hinsichtlich vergangener Städteplanungsentscheidungen) vor einigen Jahren zum Kauf einer Eigentumswohnung in der List entschlossen, um dort, wo ich bereits seit mehreren Jahren als Mieter wohnte, vielleicht für den Rest meines Lebens wohnen bleiben und eine Familie gründen zu können. Trotz der nachhaltigen Recherchen, die man logischerweise beim Kauf einer Eigentumswohnung auch hinsichtlich der Altlastenproblematik Hannovers durchführt, sind mir vor dem Kauf der Wohnung weder von der zuständigen Behörde noch vom Verkäufer Gefahren oder Hinweise über die damals zumindest der Behörde schon bekannte Altlast genannt worden. Im Gegenteil: Die Auskunft, die mir die untere Bodenschutzbehörde der Region Hannover im Jahr 2005 gegeben hat, war, dass "keine aktuellen Gefahren" in der Hertzstraße bekannt seien. Wohlgemerkt: Die Anfrage hatte ich 2 Jahre nach der "Historischen Recherche vom 6. Februar2003" an die Region gestellt. Dass die betroffenen Gebäude heute fast alle unter staatlichem Denkmalschutz stehen, bestärkte mich ebenfalls nachhaltig im Treu und Glauben eine Wohnung erstanden zu haben, die mir eine gesicherte Altersvorsorge bieten kann.

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich den Behörden, die im Dienste der Bürger Hannover stehen und Gefahr vom Volk abwenden sollen, immer vollstes Vertrauen geschenkt. Dieses Vertrauen ist in bitterer Art und Weise nun jäh zerbrochen!!!

Sinn und Zweck dieses privat von mir betriebenen Onlineauftritts ist es, meine tiefe Betroffenheit und meinen Protest gegen die Willkür der öffentlichen Hand (insbesondere der Region Hannover) bei dem deutschlandweit einmaligen Altlastenskandal zum Ausdruck zu bringen, wenn ich nun einer zweifelhaften Sanierungspflicht durch die untere Bodenschutzbehörde in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden soll. Aufgrund eines Gesetzes übrigens, gegen dass die Region Hannover seit Ihrer Gründung (spätestens aber seit dem 6. Februar 2003) selbst verstoßen hat.

Ich habe die hier genannten Sachverhalte in den Jahren 2009-2013 nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen und dabei versucht, ausschließlich die bestehenden Fakten aneinander zu reihen, wenngleich es natürlich als betroffener Bürger schwierig ist, durch die Chronologie der Ereignisse keine Schlussfolgerungen abzuleiten. Viele zitierte Quellen stammen aus historischen Büchern der geschichtsschreibenden Größen Hannovers (z.B. Wolfgang Leonhardt, der langjährige ehrenamtlicher Leiter des Arbeitskreises Stadtteilgeschichte List), dessen Bücher allesamt spannend zu lesen sind, sowie aus städtischen Akten aus dem Stadtarchiv Hannover, die die geschilderten Ereignisse eindrucksvoll belegen. Vor allem auch die dort veröffentlichte Biografie "Eugen De Haen" (Autor: M. Heiner Ramstetter) aus der Zeitschrift "Hannoversche Geschichtsblätter" Bd. 20(1966), S.107-190 bringt sehr viele Details - auch viel persönliches - über die "De Haens" und deren damaligen Auseinandersetzungen mit den Behörden ans Tageslicht. Die großartige Arbeit der Bediensteten des Stadtarchivs, die die Geschichte Hannovers am Leben halten, möchte ich hier gern einmal erwähnen. Selbstverständlich muss ich auch erwähnen, dass ich ein Großteil der hier beschriebenen Fakten erst durch die anfangs tolle Zusammenarbeit mit einigen Nachbarn in der Hertzstraße, in der Frauenhoferstraße und allen Betroffenen, die sich in der Bürgerinitiative Gegen Altlasten in der List e.V. aktiv beteiligen, zusammenstellen konnte. wenngleich der Opportunismus zweier Famlilien in der Hertzstraße 5 im Zusammenhang mit dem so genannten "Härtefonds" am Ende den Sieg der Behörden über alle Betroffenen erst ermöglicht hat. Die Chronologie der Ereignisse wurde seit Juli 2008 außerdem durch die umfassende, nachhaltige und inzwischen sogar preisgekrönte Berichterstattung der Hannoverschen Allgemeine Zeitung dokumentiert, die eigentlich bereits am 14.01.1986 mit einem Aufruf an die Bürger und dem Scheinversprechen der Stadt ("man wolle den Fall jetzt untersuchen" siehe Chronologie Teil 2) begann.

Wenn Sie als Leser dieser Seiten zu einem Sachverhalt weitere evtl. neue, zusätzliche Informationen haben oder die konkrete Quellenangaben zu den Passagen benötigen, schreiben Sie einfach eine E-Mail an

mail@altlasten-hannover.de.

Für Ihren Hinweis auf evtl. fehlerhafte Darstellungen wäre ich ebenfalls dankbar, damit ich zeitnah Korrekturen vornehmen kann und dieser Internetauftritt nachhaltig zur besseren Aufklärung dieses Behördenskandals sorgen kann.

Jan Wöbking

"Es gibt Fälle im Leben, wo Wahrheit und Offenheit die beste List der Welt sind."
(Jean de la Bruyère)

 

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